Willkommen

Wir freuen uns, dass Sie sich für die Arbeit von AFA interessieren. Die Arbeits- und Forschungsgemeinschaft für Atempädagogik/Atemtherapie e.V. AFA ist ein gemeinnütziger Verein, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, die öffentliche Gesundheitspflege, insbesondere die Atempädagogik/Atemtherapie zu erforschen und praktisch anzuwenden.

Die AFA bildet zusammen mit dem Berufsverband BVA eine starke Interessenvertretung unserer Mitglieder nach innen und nach außen, die sich aus deren beruflicher Tätigkeit ergeben.
Die AFA, der BVA besitzen ein gemeinsames Leitbild, das ihrer Positionierung dient.

Bundesverband

Wir laden Sie freundlich ein, auf unserer Seite zu stöbern. Sollten Fragen entstehen, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf.

Der Vorstand

Entwicklung

Die Atemtherapie mit ihrem psycho-somatischen Ansatz hat sich Anfang letzten Jahrhunderts aus der Begegnung der westlichen Atemlehren mit verschiedenen Elementen von Gymnastik, Tanz, Psychotherapie und dem fernöstlichen Atemwissen entwickelt.
Sie wird vor allem in Einzelpraxen vermittelt, aber seit Jahren auch in psychosomatischen Einrichtungen und Kurkliniken angewandt. Als Fortbildung im medizinischen Bereich und in Heil-/Hilfsberufen hat sie einen festen Platz.

Inhalt

Die Atemtherapie/Atempädagogik spricht den Menschen in seiner Ganzheit an, d.h. Körper, Seele und Geist werden als Einheit verstanden.

Dem eigenen Atem zu lauschen, ihn bewusst zu erfahren und zuzulassen ist wesentlicher Bestandteil der Therapie; ebenso Wahrnehmung und Erfahrung des Körpers durch Bewegung und in der Ruhe. Der Atem wird nicht durch bestimmte Techniken manipuliert, sondern kann seinem natürlichen Rhythmus folgen. In einem Prozess der Selbsterfahrung wird der Klient an seinen eigenen Atemrhythmus herangeführt.

In der bewussten Wahrnehmung entwickelt sich der Atem zu einer Kraftquelle. Körperbereiche, die bislang ihrer Wahrnehmung entzogen waren, werden wiederbelebt. Blockaden und Verspannungen werden deutlich und können sich lösen; die Seele bekommt Raum.

Bewusster Umgang mit dem Atem in seinen Möglichkeiten und Grenzen eröffnet das therapeutische/pädagogische Feld.
Nutzen Sie Atemtherapie/Atempädagogik

  • als Weg der Selbsterfahrung zur persönlichen Entwicklung
  • um wieder eine neue Lebendigkeit zu erfahren
  • zur Förderung des eigenen Wohlbefindens
  • um allmählich wieder Vertrauen in den eigenen Körper zu gewinnen
  • um Beschwerden zu lindern

Anwendung

Anwendung findet die Atemtherapie / Atempädagogik bei

  • Begleitung von Lebenskrisen und Veränderungsprozessen
  • Stressbewältigung
  • psychosomatischen Symptomen
  • Haltungsfehlformen
  • Migräne, Depressionen und Ängsten
  • Atemdysfunktionen (z.B. Asthma bronchiale, chronischer Bronchitis, Emphysem)
  • funktionellen Störungen des Verdauungs-, Herz- und Kreislaufsystems
  • und sie begleitet natürliche Lebensprozesse wie Schwangerschaft und Sterben

Setting

Das Setting hängt von der Thematik ab und von der Bereitschaft der/des KlientIn mitzuarbeiten. Wir empfehlen wöchentliche Termine mit Ihrem/r Atemtherapeuten/in, bzw. Atempädagogen/in.
In der Einzelarbeit entwickelt sich ein Dialog zwischen Ihrem Atem und den Händen der/des Therapeuten/in, ein sogenanntes “Atemgespräch”. Am Schluss der Einzelstunde steht das Gespräch, in dem das Erlebte reflektiert werden kann.
In der Gruppenarbeit ist das eigenständige Üben im Vordergrund.
Angeleitet werden Bewegungen, Dehnungen, Arbeit mit Druckpunkten und der Stimme, um Körperräume zu erleben. Auch in der Gruppe ist immer wieder Raum zur Reflexion gegeben.