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„Begegnungen“
AFA® Symposion 2009, Bad Hersfeld vom 16.05. bis 17.05.2009
Workshop 1/ A
Bettina von Waldthausen, Ausbildungsleiterin Veening®Lehrwerkstatt für kontemplative Atemarbeit
Beziehung und Beziehungsstörung – mit dem Schwerpunkt der Verbindung von Atemarbeit und Psychosynthese
Die Fähigkeit in Beziehung zu treten, beginnt bereits in der frühen Kindheit mit den Eltern. Später kann sich Beziehung auf viele Art ausdrücken: in der Partnerschaft mit einem Menschen, in unserer Beziehung zur Außenwelt, im Umgang mit der eigenen Seele, in der Kunst, in der Natur... Im Zusammenspiel von Atemwahrnehmung, Körperempfindung und Imaginationsübungen aus der Psychosynthese werden wir unseren frühen Mustern nachspüren. Gelingt uns das, erkennen wir darin oft Elemente unseres heutigen Beziehungsmuster, die sich dann verändern lassen. Die Rückbindung an den Atem hilft dabei, die Erfahrung leib-seelisch zu verankern.
Bettina von Waldthausen
Jahrgang 1942, Atemtherapeutin / AFA®Dipl. und Heilpraktikerin, C.Veening®-Atemarbeit, Körperpsychotherapie, Ausbildung in Atemarbeit bei C. Veening und Herta Grun
Weiterbildungen - In therapeutischer Psychosynthese nach Roberto Assagioli (I) im Psychosynthese-Haus Bodensee. In Spiritual Group-Leadership bei Tom Yeomans/USA. In Chan Mi- QiGong bei Ursula Stummvoll.
Seit 25 Jahren Atem-Praxis in München
Seit 2006 Kommissarische Leitung der C.Veening®Lehrwerkstatt I. Lauscher-Koch /Köln 1. Vorsitzende von VAVE e.V./Vereinigung für Atemtherapie und Atempsychotherapie nach C. Veening®
Workshops u.a. für die Bayer. Krebsgesellschaft, auf der Fachtagung Heiligenfeld, auf dem Forum der Psychosynthese/Bodensee.
Veröffentlichungen
Atem und Psychosynthese, eine transpersonale Atemarbeit /AFAHefte 1/1994
Der Innere Atem/ Zeitschrift für Psychosynthese 2003 (mit engl. Übersetzung)
www.atemtherapie-waldthausen.de
Workshop 2/A
Anne Müller-Pleuß, Ausbildungsleiterin Veening® Lehrwerkstatt, tiefenpsychologische Atemarbeit
Krise als Chance zu Wandlung - vom Umgang mit Krisen in der Veening-Arbeit
Krisen sind Teil unseres Lebens. Sie sind oftmals von Ängsten begleitet, machen uns labil und geben uns ein Gefühl des Ausgeliefertseins. Wie können wir einen fruchtbaren Umgang mit der Angst gewinnen, damit aus der Krise ein neues, tiefer gründendes Vertrauen in den Selbstwert entsteht?
In der Veening-Arbeit folgen wir dem Atem durch die Körperräume wie durch eine innere Landschaft. Unbewertet nehmen wir wahr, was sich auf der Wanderung zeigt. Für Augenblicke nehmen wir an den leib-seelischen Prozessen im Unbewussten teil und lernen vom Wissen der Zellen. Von dort kommt unmittelbare Erfrischung. Im Zulassen entsteht Freiraum für überraschende Lösungen. Damit wächst der Mut, durch die Krise hindurch zu gehen. Das macht uns fähig, das angebotene Lebensthema aufzunehmen und zu gestalten.
Anne Müller-Pleuß
Leiterin der Veening®-Lehrwerkstatt, Köln, Tiefenpsychologische Atemarbeit,
Aus-, Fort- und Weiterbildung, Supervision, Traumarbeit,
ausgebildet bei Irmela Halstenbach, Wuppertal,
Atemtherapie und Atempsychotherapie nach C. Veening® (VAVE)
Körperpsychotherapie (DGK/ECP)
Workshop 3/B
Stefan Bischof, Leiter des Instituts für Atempsychotherapie
Das Feldkonzept in der Atemtherapie - Umgang mit Übertragung und Gegenübertragung in der AT Intervention und Supervision
Atemtherapie ist eine Bewusstseinsarbeit. Deshalb steht die Wahrnehmung mit alles Sinneskanälen und den Jung´schen Bewusstseinsfunktionen (Empfinden, Fühlen, Denken und Intuieren) im Mittelpunkt des therapeutischen Konzeptes. So kann auch die vom Therapeuten wahrgenommene Gegenübertragung auf allen diesen Wahrnehmungskanälen in der atemtherapeutischen Diagnostik, in der Wahl des Behandlungsweges und in der Supervision für uns ein herausragendes Arbeitsinstrument werden.
Mit Fallbeispielen, Rollenspielen aus Ihrer Praxis sowie praktischer Arbeit wird gezeigt und herausgearbeitet, wie mit diesem Feldkonzept und v.a. der körperlichen Gegenübertragung in der Praxis gearbeitet werden kann.
Stefan Bischof
Geb. 1949, verheiratet, 2 erwachsene Kinder, Atemtherapeut AFA®, SBAM, Heilpraktiker für Psychotherapie, Körperpsychotherapeut DGK/ECP. Eigene Praxis seit 1983. Leiter des Institutes für Atempsychotherapie, Freiburg i.Br. Eigene Tagungen des Institutes.
Veröffentlichungen in Fachzeitschriften. Herausgeber der Freiburger Hefte für Atemtherapie: „Neue Wege in der Atemtherapie, Visionen-Perspektiven-Schritte“ 2006, „Traum-Trauma-Wissenschaft“ 2007. „Atem Wege, Arbeitsgebiete der Atemtherapie“ Indikationen und Fallbeispiele 2007
www.atempsychotherapie.de
www.stefanbischof.de
Workshop 4/B
Erika Kemmann, Ausbildungsleiterin des Instituts für Atemlehre Berlin
Die atemzentrierte Körper- und Bewegungsarbeit – welche diagnostischen Kriterien stehen dem therapeutischen Arbeitsprozess zur Verfügung?
Ein Ziel der atem- und körperorientieren Arbeit ist die Gesundung des Menschen im Sinne der inneren Ressourcenfindung, die das Kranke, das Fehlende, das Konfliktbeladene annehmen lassen und es in einen ganzheitlichen Zusammenhang stellen. Dieses gilt für gesunde und kranke Menschen gleichermaßen. Der Weg ist das tiefe Verständnis und die Entwicklung menschlicher Bewusstwerdungs- und Lernprozesse. Wie kann an diesem Ziel und Weg gearbeitet werden? Gibt es für diesen atem- und körpertherapeutischen Weg diagnostische Kriterien? Sind modellhafte Grundannahmen in einer ganzheitlich verstandenen Atem- und Körperarbeit hilfreich oder eher hinderlich?
Wir wollen uns in diesem Kurs durch die praktische Erfahrung und mit dem Wort diesen Fragen annähern
Erika Kemmann
geb. 1941, Atempädagogin AFA®.
1980 bis 1982 Ausbildung und Abschluss zur Atempädagogin/ -therapeutin bei Prof. Ilse Middendorf, Institut für Atemtherapie und -unterricht Berlin, Zertifikat der Arbeitsgemeinschaft für Atempflege AFA. 1982 Mitarbeiterin und ab 1986 bis 1991 Ausbildungsleiterin am Institut Prof. Ilse Middendorf. 1991 Gründung und seitdem Leitung des Instituts für Atemlehre Berlin. Seit 1982 Ausbildungstätigkeit und regelmässige Supervisions- und Kurstätigkeit mit AtempädagogInnen/-therapeutInnen und anderen Berufsgruppen sowie atempädagogisch- therapeutische Arbeit mit Einzelklienten in Deutschland und der Schweiz. Seit 1988 Dozentin für Atempädagogik an der Schule für Bewegung, Peter Hasslinger, Zürich.
Veröffentlichungen:
von K. Fischer und E. Kemmann “Der bewusst zugelassene Atem”
bei Urban & Fischer 1999
Institut für Atemlehre Berlin Erika Kemmann
Postadresse
Sybelstraße 37
10629 Berlin
Tel +49 - (0)30 - 323 8774
Fax +49 - (0)30 - 31 80 30 19
E-mail Erika.Kemmann@t-online.de
Web www.atemlehre-kemmann.de
Workshop 5/C
Mica Claus und Indira Daehr, Ausbildungsleiterinnen am Atemhaus München „Herta Richter“
Entwicklung der Ichkräfte in persönlichen Krisensituationen
Krisen fordern den ganzen Menschen und sind Teil jeden Lebens. Sie verunsichern, lähmen und erschüttern das Vertrauen. Das Gefühl für das Eingebunden- und Getragensein im Leben kann verloren gehen. Die Beziehung nach innen und außen ist gestört. Und dennoch: Krisen sind „not-wendig“ für die persönliche Entwicklung. Der Atem ist der Lehrer: alles lassen – alles nehmen – in Beziehung treten mit dem, was ist.
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Mica Claus
Geboren 1948 in Berlin während der Luftbrücke. |
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Indira Daehr geboren 1952. |
Workshop 6/C
Renate Riese, Ausbildungsleiterin der Gerda Alexander Schule e. V.
Sich bewegen und bewegen lassen -
Wanderung im Grenzbereich zwischen Eutonie-Pädagogik, Eutonie-Therapie
und Bewegungsgestaltung
Ein gutes Körperbewusstsein erlaubt uns, zwischen aktiver und passiver Bewegung
zu unterscheiden: etwas tun – etwas geschehen lassen.
Mit den Mitteln der Eutonie Gerda Alexander werden wir uns selber, einander und miteinander bewegen.
In welchem Bereich bewegen wir uns: im pädagogischen, im therapeutische oder im künstlerischen Feld?
Bitte mitbringen: warme bequeme Kleidung, rutschfeste Socken, eine rutschfeste Unterlage.
Renate Riese
geboren 1948,studierte Musik für das Lehramt an Höheren Schule, Klavier und Germanistik.
In ihrer langjährigen Berufstätigkeit an allgemeinbildenden Schulen mit den Fächern Musik und Deutsch setzte sie sich intensiv mit pädagogisch-didaktischen Themen auseinander. Die Frage, wie der Mensch sich in einer gegebenen Struktur eine schöpferische Grundhaltung bewahren und sich als Individuum mit seinem kreativen Potential einbringen kann, stand im Zentrum ihrer Aufmerksamkeit.
Fortbildungen, u.a. mit dem MOKS-Theater und dem Schnürschuh-Theater Bremen,
und Experimente mit freiem darstellenden Spiel in gemischten Schülergruppen weckten und nährten das Interesse an Methoden, die sich mit Körperwahrnehmung und Bewegung auseinandersetzen.
Durch die Begegnung mit Karin Schaefer, der langjährigen Assistentin von Gerda Alexander und Gründerin der Gerda-Alexander-Schule in Deutschland, lernte sie die Eutonie kennen. Hier fand sie, was sie suchte: Gesundheit, Lernen und Kreativität waren in dieser Methode eine untrennbare Einheit.
Sie ließ sich von 1987 – 1992 zur Eutoniepädagogin und Eutonietherapeutin an der Gerda-Alexander-Schule ausbilden und arbeitete danach freiberuflich, u.a. in Aus- und Weiterbildungen mit Musikern, Logopäden, Sozialpädagogen, Tanz- und Bewegungspädagogen. 1999 wurde sie enge Mitarbeiterin von Karin Schaefer an der Gerda-Alexander-Schule Offenburg und entwickelte mit ihr ein neues, zeitgemäßes Weiterbildungs- und Ausbildungskonzept für Eutonie Gerda Alexander.
Im Jahre 2006 übernahm sie die Ausbildungsleitung.
Kontaktadresse: Köpkenstr. 3, 28203 Bremen, eutonie.G.A.ausbildung@t-online.de und renate.riese@nord-com.net
